Rolf Walser
Interview: OK-Präsident und Gesamtschulleiter über das «Speuzer Schuelfescht»
Francine Fritze. Bild: zvg
Am Sonntag, 10. Mai, findet um 10 Uhr in der Evangelisch-Methodistischen Kirche (EMK) an der Breitbachstrasse 31 ein am Flügel von Francine Fritze musikalisch mitgestalteter Gottesdienst statt, den EMK-Pfarrer Andreas Röthlisberger leiten wird.
Strengelbach Röthlisbergers hinführende Gedanken zur Predigt: «Am 10. Mai feiern wir Muttertag. Er wurde – wie in vielen anderen Ländern – aus den USA übernommen, wo er Anfang des 20. Jahrhunderts entstand und sich dann international verbreitete. In der Schweiz hat er sich ab den 1930er-Jahren etabliert und wird seither jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai gefeiert. Deshalb wollen wir auch im Gottesdienst an unsere Mütter denken und ihnen danken für alles, was sie leisten. In meiner Predigt möchte ich mit Ihnen zwei Frauen – Maria und Martha (Lukas 10, 38 – 42) – begleiten. «Da war eine Frau mit Namen Martha, die nahm Jesus auf. Und machte sich viel zu schaffen». Dieser kurze Satz zeugt nicht nur von Marthas Mut, sondern auch von ihrem Fleiss und von ihrer Energie. Es gibt viele Menschen, die so leben wie Martha. So zum Beispiel auch unsere Mütter. Sie sorgen – oft neben dem Beruf – für die eigene Familie, pflegen den an Demenz erkrankten Vater und engagieren sich ausserdem noch in ihrer Kirche. Dabei kommen sie an ihre persönlichen Grenzen. In unserem Text gibt es nicht nur Martha, da ist auch noch ihre Schwester Maria. Die setzt sich einfach zu Jesu Füssen. Folgenden Gedanken und Fragen wollen wir nachgehen: Martha das grosse Vorbild für uns – oder doch nicht? Ist Maria zu bequem, ihrer Schwester zu helfen? Und da sind wir: Manchmal wie Maria, manchmal wie Martha? Manchmal wie beide zugleich oder doch ganz anders?»
Strengelbach, Johanneskirche, Sonntag 10. Mai, 10 Uhr
S.P.S
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