Yvette Körber
Frau Gemeineammann von Oberentfelden im Interview
Fotoaufnahmen der Photovoltaikmodule der Garage Frey in Unterentfelden. Angenommen am Freitag, 25. August 2023. DEBRUNNER KOENIG AG/KEYSTONE/Michael Calabrò
Seit November 2023 befindet sich auf dem Dach der Garage Frey eine Photovoltaikanlage mit 196 Modulen. Ein klares Zeichen für nachhaltige Energie.
Nach gut einem Jahr der Inbetriebnahme kann Geschäftsführer Daniel P. Frey eine positive Zwischenbilanz ziehen: «Wir dürfen mit gutem Gewissen mitteilen: Die Stromproduktion, die unser Betrieb benötigt, erfolgt im Jahresschnitt komplett aus erneuerbarer Energie. Das kommt nicht nur uns zu Gute, sondern auch dem Kunden, welcher Wert auf eine umweltfreundliche Wartung seines Fahrzeugs legt.» Die Garage Frey mit Werkstatt, Büros, Showroom und Tankstelle benötigt täglich sehr viel Strom, vor allem tagsüber. Strom verbraucht auch die Liegenschaft oberhalb der Garage Frey mit zwei Haushalten, wo die zwei Generationen Frey wohnen: Daniel P. Frey mit Gattin Sabine sowie den Eltern Daniel und Alice Frey. Bei einem täglichen Strombedarf von rund 200 Kilowattstunden (kWh) macht Photovoltaik (PV) durchaus Sinn. Dies sagte sich Daniel P. Frey und lancierte 2022 das Projekt PV-Anlage. «Nach einem guten halben Jahr Planung und Budgetierung war im August 2023 der Baustart der PV-Anlage, im November ging sie in Betrieb», erzählt Daniel P. Frey und lobt die Zusammenarbeit mit der auf Solarenergie spezialisierten Firma Top Line Electronic in Aarau.
Die wartungsfreie Anlage umfasst 196 PV-Module auf einer Fläche von 366 m2 mit einer Spitzenleistung von 66 kWp. Im Keller der Liegenschaft befinden sich neben drei Wechselrichtern im Lego-System erweiterbare Speichergeräte mit einer Batterieleistung von aktuell 40 kWh. «So können wir jetzt in den Sommermonaten die ganze Liegenschaft auch in der Nacht mit dem eigens produzierten Strom betreiben». Weil eine derart grosse Anlage unter die Rubrik «Kraftwerk» fällt, war sie erweitert bewilligungspflichtig, wie der Geschäftsführer erklärt. «Und wegen der grossen Strommenge musste zudem das Transformer-Häuschen noch ein wenig getunt werden», sagt Daniel P. Frey.
Seit der Inbetriebnahme hat die PV-Anlage der Garage Frey rund 58'000 kWh Strom produziert. Der Eigenverbrauch betrug 35'000 kWh, ins Netz gespiesen hat sie 23'000 kWh. «An einem Spitzentag im Juni hat die Anlage einen Rekordwert von 402 Kilowattstunden produziert! Wenn wir die ganzen Zahlen analysieren, sind wir zuversichtlich, dass wir unser Ziel erreichen, nämlich dass wir nur einen Drittel des Stroms aus dem Netz beziehen müssen und dass die Anlage in spätestens zehn Jahren amortisiert ist», erklärt Geschäftsführer Daniel P. Frey. Die Sonne schickt der Garage Frey übrigens keine Rechnung für ihre Energielieferung.
pd
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