Rolf Walser
Interview: OK-Präsident und Gesamtschulleiter über das «Speuzer Schuelfescht»
Legten gemeinsam den Grundstein (v. l.): Gabi Lauper (w55plus), Cordian Herrigel (Architekt Architheke AG), Sonja Eshak (Geschäftsführerin WGL), Willi Rusterholz (Grundbesitzer), Fredi Kölliker (w55plus), André Meier (Bauherrenvertretung), Charly Suter (Präsident WGL).
Bild: aob
Niederlenz Am Stationsweg in Niederlenz entstehen elf altersgerechte Wohnungen. Nachdem das 2019 lancierte Projekt «Eichi Niederlenz» aufgrund zweier Einsprachen lange verzögert wurde, lud die Wohnbaugenossenschaft Lenzburg (WGL) am vergangenen Montag, 11. Mai, zur zeremoniellen Grundsteinlegung. Ein Koffer, gefüllt mit Zeitzeugnissen und wichtigen Dokumenten aus dem Projektverlauf, wird im Fundament einbetoniert.
Auf der Parzelle, welche die Familie Rusterholz im Baurecht zur Verfügung stellt, befinden sich derzeit fünf 2,5- und sechs 3,5-Zimmer-Wohnungen mit gemeinsamer Waschküche und Aufenthaltsraum im Bau. Verläuft alles nach Plan, können die Wohnungen per Oktober 2027 vermietet werden. Die Nettomieten liegen voraussichtlich bei 1030 Franken für die 2,5- und 1440 Franken für die 3,5-Zimmer-Wohnungen. Entsprechend gross sei bereits heute das Feld der Interessenten.
Ursprünglich gleiste das Projekt die speziell dafür gegründete Wohnbaugenossenschaft «w55plus» auf. Vertraglich wurde festgehalten, dass die WGL den rund 6,2 Millionen Franken teueren Bau realisiert, die w55plus das Projekt spätestens ab der Vermietung übernimmt. An ihrer GV Ende April hat sich die w55plus aber entschieden, auf das sogenannte «opting-in» zu verzichten, und hat sich aufgelöst. Man werde aber weiterhin zusammenarbeiten, erklärte WGL-Präsident Charly Suter vor Ort. Viele Mitglieder der w55plus seien der WGL beigetreten. Für die Vermietung gelten damit die Kriterien der Statuten der WGL.
Von Adrian Oberer
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