Rolf Walser
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Die Strassenaktion vom 2. Mai auf der Igelweid bot Gelegenheit, Fragen zum Lebensende und zu Palliative Care zu stellen und kompetente Antworten zu bekommen. Wer die Aktion verpasst hat, kann schriftlich Fragen einreichen. Bild: zvg
Im Rahmen einer Strassenaktion wollte der Verein palliative aargau wissen: Was beschäftigt die Menschen rund ums Thema Lebensende? Über hundert Personen nutzten die Gelegenheit, um sich auf der Aarauer Igelweid mit Fachleuten auszutauschen, die auf Palliative Care spezialisiert sind.
Aarau Die sieben Fachleute aus den Bereichen Medizin, Pflege, Psychologie, Sozialarbeit und Seelsorge waren unentwegt beschäftigt. Über hundert Personen besuchten am Samstag, 2. Mai, den Stand von palliative aargau auf der Igelweid in Aarau und stellten ihre Fragen zum Thema unheilbare Krankheiten und Lebensende. Das Themenfeld reichte von philosophischen Fragen zum Tod über Optionen bei der medizinischen Versorgung bis zur konkreten Organisation.
«Wir freuen uns über den Erfolg der Aktion, umso mehr als das Thema Lebensende für viele Menschen ein Tabu ist», freut sich Hape Müller, Geschäftsführer von palliative aargau. Ziel der Strassenaktion war es denn auch, den Befürchtungen und Ängsten rund um das Thema Krankheiten und Tod mit einem offenen Dialog entgegenzutreten. Auf der anderen Seite ging es auch darum, Anliegen und Befindlichkeiten der Bevölkerung zu erfassen. «Wir möchten wissen, welche Fragen sich die Menschen im Kanton Aargau stellen und welche Gedanken sie sich zum Thema machen», so Müller. «Das hilft uns, unsere Angebote noch genauer auf die Bedürfnisse der Bevölkerung auszurichten.»
Die Strassenaktion ist der Auftakt zur Kampagne «Endlich Antworten», die palliative aargau mit Unterstützung des Kantons Aargau durchführt. Der gemeinnützige Verein sammelt die vor Ort gestellten Fragen. Zudem bietet er auch die Möglichkeit, in den kommenden zwei Wochen Fragen schriftlich einzureichen (siehe unten). Eine Auswahl dieser Fragen werden Fachleute im Rahmen einer fortlaufenden Videoserie beantworten, die im Oktober 2026 startet. Zudem findet Ende Oktober eine Aktionswoche statt, in der zu ausgewählten Publikumsfragen eine Reihe von Veranstaltungen durchgeführt wird. Der Verein palliative aargau betreibt mit Unterstützung des Kantons Aargau eine Anlaufstelle für Betroffene, Angehörige, Fachleute und Interessierte. Ziel ist die Information über Palliative Care und das Vernetzen von Fachleuten und Institutionen.
Wer die Strassenaktion verpasst hat, kann schriftlich Fragen zum Thema Lebensende einreichen auf www.palliative-aargau.ch/endlich-antworten oder fragen@endlich-antworten.ch. Telefonzeiten Anlaufstelle: Mo–Fr, 9–12 Uhr, 062 824 18 82, www.palliative-aargau.ch
pd
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